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Geschichte verstehen - Zukunft gestalten 09/2017 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Historische Spurensuche und der Abgleich mit der heutigen Zeit - das versucht eine Veranstaltungsreihe "Geschichte verstehen - Zukunft gestalten". Die Abschaffung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in den 1930er Jahren führte geradewegs in die Unfreiheit und einen fürchterlichen Krieg...


Die Reihe klärt auf und versucht, das Gespräch unter den Generationen zu beleben. Die Frage ist auch: Ist unsere heutige Demokratie gefestigt oder latent gefährdet. Junge Wissenschaftler und Zeitzeugen tragen diese Reihe. Sie wendet sich an die jüngere Generation ebenso wie an die älteren Menschen, die Erfahrungen aus der früheren Zeit mitbringen.

Veranstalter ist die VHS Nordkreis Aachen in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Baesweiler.

Die Kulturstiftung Würselen fördert diese Veranstaltungsreihe.

Weitere Restaurierungen 06/2017 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Nachdem die jahrhundertealten Sendgerichtsprotokolle der Pfarre St. Sebastian aufwändig restauriert wurden, ist jetzt der Auftrag an den Landschaftsverband Rheinland gegangen, weitere wertvolle Archivalien vor dem langsamen Verfall zu retten und zu restaurieren. Das sind eine Pergamenthandschrift (Kirchenrentbuch), ein Rechnungsbuch und ein Einkünfte-Buch...


Das Kirchenrentbuch, von dem 29 Seiten erhalten sind, stammt aus den Jahren 1488 - 1506, die Fragmente müssen dringend gesichert werden, weil das Pergament stark abgebaut ist.

Beim 41 Blatt starken Rechnungsbuch (1659-1792) gibt es eine Oberflächenverschmutzung und Feuchteschaden, das Papier ist stark abgebaut, hinzu kommen Verfärbungen, Tintenfraß, Fehlstellen, mechanische Schäden

Etwa die gleichen Schäden weisen die 95 Seiten des Einkünfte-Buch von 1664-1836 vor.

Neben der Restaurierung erfolgt auch eine Digitalisierung der wertvollen Stücke.

Die drei Bücher sind wunderbare Quellen für die Familien- und Entwicklungsgeschichte Würselens. Peter Bertram hat das Rentbuch bereits einmal aufgearbeitet. Allein dort fand er ca. 500 Personennamen, 16 Namen von Dörfern und Weilern und ca. 100 andere Örtlichkeitsnamen, also Bezeichnungen für Höfe, Häuser, Fluren, Straßen, Wegen, Fluren und Gewässer.

Nachzulesen in Bertram, Peter: Das älteste Kirchentrentbuch der katholischen Pfarre St. Sebastian Würselen in Jahrbuch 2010, Veröffentlichung der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V., S. 167 - 242.

Die Restaurierungskosten werden mit 40 % vom Land NRW bezuschußt, den gesamten Rest trägt die Kulturstiftung Würselen.

 

Heimatmagazin "Schlaglichter" 06/2017 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Die Kulturstiftung hatte Ende 2015 die Herausgabe eines Heimatmagazins angeregt. Die Hefte heißen "Schlaglichter" und greifen - reich bebildert bzw. illustriert - Themen der Heimatgeschichte der Stadt Würselen auf. Ein Arbeitskreis von Autoren, die "Geschichtswerkstatt", hat jetzt das vierte Heft fertiggestellt. Es erscheint am 28. Juni 2017...


Im neuen Heft finden Sie Luftfotos, die Bardenberg, Würselen und Broichweiden vor etwa 50 Jahren zeigen. Dann wird die Geschichte der "ersten Würselener" erzählt, die vor etwa 7000 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Würselens siedelten. Die erste demokratische Wahl fand 1848 statt. Damals durften erstmals große Teile der Bevölkerung, auch die Arbeiter, wählen. Eine spannende Geschichte. Um gleiche Rechte mit den Aachenern stritten die Würselener fast immer. Wir zeigen eine Urkunde von 1486, die Erstaunliches festlegte...

Das neue Heft wird am Mittwoch, den 28. Juni um 18 Uhr im Saal des Kulturzentrums Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, 52146 Würsewlen, vorgestellt.

Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen. Kommen Sie zur Vorstellung und sichern Sie sich ein Exemplar des neuen Heftes.

Die drei ersten Hefte sind bis auf wenige Einzelstücke vergriffen.

Neues VVN Mahnmal fertig 11/2016 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Am 25. November 2016 um 15.30 Uhr wird das neue Mahnmal für die vom Naziregime verfolgten und ermordeten Bürger in einer Feierstunde der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Mahnmal war nach dem 2. Weltkrieg - finanziert durch die Stadt Würselen - aufgestellt worden, musste aber auf Grund baulicher Schäden ersetzt werden...


Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) hatte dieses Mahnmal initiiert. Es trägt Namen von Würselener Bürgern, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden...

Der Bissener Bürgerverein hat mit viel Engagement die Weichen gestellt für eine Erneuerung dieses Mahnmals. Die Kulturstiftung fördert dieses Maßnahme. Weitere Förderer sind der Heimatverein Würselen, die Sparkasse und die VR Bank sowie einige Würselener Bürgerinnen und Bürger.

Das neugestaltete Mahnmal wird in einer Feierstunde der Würselener Bevölkerung übergeben.

Termin: Freitag, der 25. November 2016 um 15.30 Uhr

Ort: Platz an der Kreuzung Nord-/ Bahnhofstraße, 52146 Würselen

 

Der Mord an Rosa Schillings 09/2016 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Gabriele Lübke berichtet am 5. Oktober 2016 um 19 Uhr im Alten Rathaus vom Schicksal ihrer Großmutter Rosa Schillings, geb. Droste (18.3.1899), die in der Kaiserstraße 9 in Würselen groß wurde. Sie wurde von den Nationalsozialisten am 2. Mai 1941 in Hadamar ermordet, ein Verbrechen begangen in Zuge der sogenannten „Euthanasie“...


Zum Schicksal von Rosa Schillings gibt es einen kurzen » Film.

Veranstalter: Eine Veranstaltung des „Jüdisch – christlicher Arbeitskreis“ in Kooperation mit dem Geschichtskreis der Pfarre St. Sebastian, dem Heimat- und Geschichtsverein Euchen, dem Heimatverein Würselen, dem Kulturarchiv der Stadt Würselen und der Kulturstiftung Würselen

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, 52146 Würselen

Freiwillige Spenden werden für das Verlegen einer Gedenkplatte für das Hadamaropfer Rosa Schillings verwendet.

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