Projekte / Archiv

Hier finden Sie ein Auswahl der bisher geförderten Projekte.

• Lesen und Hören

> 120 Bücher

Literatur und Leseprojekte sind fester Bestandteil der Stiftungsarbeit. Im Rahmen des „Antolin Programm“ hat die Kulturstiftung die Anschaffung von ca. 120 Büchern gefördert.

> Bücherspende Enwor

Eine Spende der ENWOR über 5000 Euro half der Stiftung. Herbert Pagel, Geschäftsführer bei ENWOR: " Wir unterstützen gerne nachhaltige Projekte, weil wir selbst nachhaltige Unternehmenspolitik betreiben. Die Spende ist gut angelegt."

> Spielend Sprache lernen - neue Medienkiste

Die Kulturstiftung hat für die Stadtbücherei den Kauf einer "Medienkiste" finanziert, die von Kindergärten und Tagesmüttern ausgeliehen werden kann. Spiele, Bilderbücher und eine CD mit Kinderliedern helfen kleinen Kindern spielend bei der Spracherziehung und beim Wortschatz.

> Lesewettbewerbe

Viele Schülerinnen und Schüler haben an einem Lesewettbewerb teilgenommen, die der Förderverein Stadtbücherei gemeinsam mit der Stadtbücherei durchgeführt hat. Die Preise wurden von der Stiftung gefördert.

> Kinderkrimis für lange Winterabende

Kurz vor Winteranfang 2011 hat die Kulturstiftung 15 Krimis für Jungen und Mädchen von 8 - 13 Jahren für die Würselener Stadtbücherei gekauft. Damit wuchs der Lesestoff für lange Winterabende und das Angebot der Stadtbücherei wurde wieder ein kleines bißchen attraktiver.

> Bücher für die Ausleihbibliothek

Für die Unterstufe des Gymnasiums der Stadt Würselen soll eine Ausleihbibliothek aufgebaut werden. Dort finden die Schülerinnen und Schüler Sachbücher und Belletristik, es werden aber auch Lektürepakete in Englisch und Französisch als Klassensätze angeschafft. Die Kulturstiftung Würselen fördert dieses Projekt, die ersten Bücher wurden bereits angeschafft. Cornelia Steffes-Walther und Nicole Schulz, beide Lehrerinnen am Gymnasium, haben das Projekt entwickelt. Die Stiftung hat angeregt, in dieser Frage auch mit der Stadtbücherei zusammenzuarbeiten.

> Hörbücher für die Stadtbücherei

12 großartige Hörbücher für Kinder von 6 bis 12 Jahren (aus einer Edition der ZEIT) hat die Kulturstiftung Würselen der Stadtbücherei geschenkt. Die Zusammenstellung aus preisgekrönten und neuen Titeln auf insgesamt 27 CDs garantiert Abwechslung und fantasievollen Hörspaß...

> Lesung: Feldpost für Pauline

Die preisgekrönte Kinderbuchautorin Maja Nielsen hat vor ca. 140 Schülerinnen und Schülern der Realschule Würselen aus ihrem Jugendroman „Feldpost für Pauline“ gelesen. Der Roman war u.a. "Hörbuch des Jahres" Maja Nielsen hat sich dem gleichermaßen schwierigen und wichtigen Thema 1.Weltkrieg literarisch angenommen. Sie ließ sich bei der Recherche für ihren Roman von über 500 Feldpostbriefen aus dem Ersten Weltkrieg inspirieren. Die Lesung wurde von der Kulturstiftung Würselen gefördert.

• Kreatives Schreiben

> Wortkino

"Wortkino" heißt die Hörbuch CD mit Texten der Schülerinnen und Schüler aus dem Literaturkurs des Gymnasiums der Stadt Würselen. Unter Leitung von Jürgen Nendza sind Miniaturen, Texte und Gedichte entstanden. Von den Schülerinnen und Schülern wurden diese Texte selbst für das Hörbuch im Studio eingelesen. Herausgekommen ist ein bemerkenswertes Werk. Die Kulturstiftung Würselen hat die Produktion durch den Ankauf von 20 CD's erleichtert.

> Lyrik-Seminare

Das » Literaturbüro Euregio Maas-Rhein hat mit Unterstützung der Kulturstiftung mehrere Lyrikseminare "Poesie und Eigensinn" mit Jürgen Nendza durchgeführt. Die Gedichte der Teilnehmer wurden auf ihre poetische Ausgestaltung, ihre mögliche Optimierung, ihren poetischen Eigensinn und ihre poetische Standortbestimmung hin diskutiert.

> Kinder/ Jugendliche schreiben Geschichten

Treffpunkt Bibliothek - Seit einigen Jahren laden die Würselener Stadtbücherei und der Förderverein der Stadtbücherei Kinder und Jugendliche zu einer "Lesenacht" ein. Dort liest eine Autorin zunächst Geschichten und gibt gute Ratschläge zum Schreiben von Texten, und dann sind die jungen "Autorinnen und Autoren" gefragt, eigene Texte zu schreiben. Die Preise für die besten Geschichten sponsert jeweils die Kulturstiftung.

> Wehe es regnet Rehe

Seit Jahren stellen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums der Stadt Würselen die Welt poetisch auf den Kopf - in ihren Literaturkursen unter der Leitung von Jürgen Nendza. Ausgewählte Gedichte und Geschichten wurden nun von Schauspielern auf eine CD gesprochen. Die Produktuion wurde von der Stiftung gefördert.

 

• Kulturarchiv der Stadt Würselen

> Investitionen in neue Technik

Zur Kultur gehört die Erinnerung. Das Würselener Kulturarchiv ist so etwas wie das "Gedächtnis" unserer Stadt und seiner Menschen. Dazu zählen natürlich auch die Sammlungen der Heimatvereine unserer Stadt. Um diese wertvolle Sammlung besser präsentieren zu können, hat die Kulturstiftung kräftig in das Archiv investiert. Partner dabei ist der Heimatverein Bardenberg und die Kulturstiftung der Sparkasse Aachen.

Beschafft wurden ein DIN A 3 Buchscanner, zwi neue Laptops und ein elektronisches Archivprogramm. Damit wird das Archiv Schritt für Schritt die Möglichkeiten schaffen, Findbüpcher zu erstellen und Archivalien ins Internet zu stellen. Dazu ist auch mit der Mikroverfilmung wertvoller Archivalien begonnen worden.

> Kulturarchiv online

Seit September 2012 ist die neue Internetseite » www.kulturarchiv-wuerselen.de freigeschaltet. Sie können jetzt sehr informative Seiten besuchen und viel über die Geschichte unserer Stadt erfahren. Dieses Projekt hat die Kulturstiftung Würselen durchgeführt.

> Restaurierung und Mikroverfilmung

Sehr wertvolle Archivalien gilt es zu konservieren. Bei sehr alten Archivalien ist es angebracht, zusätzlich eine Mikroverfilmung bzw. Digitalisierung vorzunehmen. Denn nur so kann eine Nutzung sichergestellt werden, wenn der Zustand das Arbeiten mit den Originalen nicht mehr erlaubt.

Zunächst wurden die Waldakten unserer Stadt digitalisiert, Dokumente voller historischer Daten. Über 3000 Seiten wurden so gesichert. Dann erfolgte die Restaurierung und Digitalisierung der "Sendgerichtsprotokolle", das sind alte Gerichtsakten, die bis zu 400 Jahre alt sind. Ein Teil der frühen Rechtsprechung geschah durch die Kirche. Die Pfarre St. Sebastian verfügt über alte Protokolle aus dem 17. Jahrhundert und der Zeit danach. Es sind herausragende Archivalien, die jetzt gerettet und für die Öffentlichkeit aufbereitet wurden. Die Pfarre St. Sebastian, das Generalvikariat Aachen, das bischöfliche Diözesanarchiv, das Kulturarchiv der Stadt Würselen, die Kulturstiftung und die Heimatvereine der Stadt, sie alle haben dazu beigetragen, diese Aufgabe zu meistern.

> Restaurierung einer alten Königskette

Viel Freude herrschte im Alten Rathaus, als die Restauratorin Cordula Juffernbruch und der Vorsitzende der Kulturstiftung Achim Großmann die "frisch" restaurierte über 100 Jahre alte Königskette des früheren Weidener Schützenvereins St. Hubertus Flobertschützen an das Kulturarchiv überreichten. Der Leiter Heinz Josef Küppers nahm den "Schatz" entgegen. Eine Bürgerin, die ungenannt bleiben wollte, hatte die alte Kette auf der Schützenwiese an die Weidener Sebastianus Schützen übergeben mit der Bitte, sie dem Kulturarchiv zu übergeben. Die Kette musste restauriert werden. Die Kosten dafür übernahm die Kulturstiftung Würselen. Das Kulturarchiv hat damit für seine Sammlung ein weiteres unverwechselbares Stück der Heimatgeschichte bekommen.

• Schriftenreihe Kulturarchiv Würselen

> Von der Klanten-Moelen bis Wormsalt (2011)

Die Kulturstiftung fördert eine neue „Schriftenreihe Kulturarchiv Würselen“ mit Beiträgen zur Stadtgeschichte. Günter Breuer war der erste Autor. Er hat aus Urkunden und Dokumente „Erstnennungen Würselener Ortsteile“ zusammengestellt. Die dazugehörigen Geschichten sind spannend und manchmal fast unglaublich. Erstmals für das Gebiet der Stadt Würselen werden die bislang bekannten Erstbelegungen für zugehörige Ortsteile und Wohnplätze zusammengefasst.

> Scherberg-Schweilbach - Ortsteilentwicklung in Würselen (2013)

Gerhard Welper ist Autor des 2. Bandes der Schriftenreihe. Frisch aus der Druckerei liegt jetzt der Band 2 der "Schriftenreihe Kulturarchiv Würselen" vor. Gerd Welpers Buch beschäftigt sich mit der Ortsteilentwicklung von Scherberg und Schweilbach. Auf 160 großformatigen Seiten wird die Entwicklung beschrieben, illustriert mit über 160 wunderbaren Fotos und Abbildungen sowie umfangreichem Kartenmaterial.

• Heimatgeschichte

> Historischer Friedhof

Die Trauerkultur ist in einem tiefgreifenden Wandel. Damit ändert sich auch das Bild der Friedhöfe. Ein Stück der historischen Friedhofskultur zu erhalten, ist das Ziel des Projektes "Historischer Friedhof" des Heimatvereins Bardenberg. Die Kulturstiftung Würselen half mit einem Förderbetrag u.a. für die Restaurierung historischer Grabmale.

> Erklärende Tafeln an Gebäuden

Der Heimatverein Würselen hat sich vorgenommen, mit Hinweistafeln historische Gebäude in unserer Stadt kenntlich zu machen. Die kurzen Texte und ein jeweils historisches Foto sollen helfen, den Betrachtern die Heimatgeschichte näher zu bringen. Die Kulturstiftung Würselen födert dieses Projekt...

> Heimatheft Euchen

Das Heimatheft 2015 des Euchener Heimat- und Geschichtsvereins enthält wieder viele lesenswerte Erinnerungen an Euchen und die Gemeinde Broich, zu der Euchen früher gehörte. Der Druck wurde von der Kulturstiftung gefördert.

• Kunstakademie - Bildende Kunst

Eines der größten Projekte der Kulturstiftung ist sicher die Gründung der Kunstakademie Würselen. Seit Januar 2012 hat die Akademie in der Klosterstr. 7 ihr Kursangebot eröffnet und hat seit dieser Zeit eine Vielzahl von Kursen und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten. Die Kulturstiftung ist Eigentümer des Kursraumes und hat den Umbau gefördert. Laufend übernimmt die Stiftung Stipendien für Kinder, die das Kursangebot ansonsten nicht wahrnehmen könnten.

• Konzerte

> Manni Leuchter & Gäste

Die Kulturstiftung arbeitet auch mit Partnern zusammen wie beim Konzert mit Manfred Leuchter, seiner Band und internationalen Gästen. Der Musiker mit Würselener Wurzeln brillierte mit seinen Musikern auf der Burg Wilhelmstein. Die Kulturstiftung Würselen und die Burg waren Kooperationspartner bei diesem Konzert.

> Eliade Trio

Ein herausragendes Konzert erlebten die Besucher in der Kirche St. Pius: George Tudorache (Konzertmeister des weltberühmten London Philharmonic Orchestra), der eine Stradivari aus dem Jahr 1709 spielte, Johann Bohorquez, der mit 11 Jahren bereits als Solist mit dem Lima Philharmonic Orchestra spielte und derzeit Solocellist am Theater Heidelberg ist und die Pianistin Claudia Bara, die bereits mit 11 Jahren den 1. Preis beim Mozart Klavierfestival in Rumänien gewann, bezauberten die Zuhörer. Die Musiker spielten ein zweites Konzert bei freiem Eintritt für Schülerinnen und Schüler aus dem Nordkreis Aachen, um sie für die Musik und das Musizieren zu begeistern.

> Taschenlampenkonzert

Zum 25. Geburtstag des Kulturzentrums Altes Rathaus schenkte die Kulturstiftung Würselen Kindern und Eltern das Taschenlampenkonzert auf der Burg Wilhelmstein. Das Konzert wurde präsentiert von Theaterstarter und Kultur im Westen unter Federführung von Sigrid Kerinnis vom Kulturbüro der Stadt Würselen, die jetzt zweieinhalb Jahrzehnte die Kultur im Kulturzentrum Altes Rathaus geprägt hat. Mit dabei waren prominente Partner: ENWOR, Sparkasse Aachen, SEW, Bunter Kreis in der Region Aachen, Deutscher Kinderschutzbund Alsdorf-Herzogenrath-Würselen und Kulturstiftung Würselen.

• Interkulturelle Projekte/ Integration

Die Menschen in unserer Stadt haben unterschiedliche Wurzeln. Es ist wichtig, darüber zu erzählen und andere Kulturen erlebbar zu machen. So wächst das Verständnis füreinander.

> Würselen wird Heimat - Die Rückkehr der Auswanderer

Die Vorfahren der so bezeichneten "Rußlanddeutschen" sind vor über 200 Jahren aus Deutschland nach Rußland ausgewandert, wie so viele andere auch, etwa nach Amerika. Die Ausstellung erzählte über ihre Geschichte und über die Familiengeschichten derer, die heute in Würselen und Aachen leben sowie über die von Stalin erbauten Arbeitslager, in die die deutschstämmigen Russen gesteckt wurden. Es wurden Bilder gezeigt, die noch nie öffentlich gezeigt wurden.

> Lieder und Lyrik

Lieder und Lyrik aus der Türkei, wo Orient und Okzident zusammenfinden, standen bereits zweimal im Mittelpunkt eines deutsch-türkischen Abends. Die Sängerin Zeynep Karatag wurde in Istanbul geboren und studierte dort klassischen türkischen Gesang. Sie lebt mit ihrer Familie in Würselen. Sie sang traditionelle türkische Lieder, die ihr Mann, der Musikproduzent Murat Karatag, modern arrangiert hat. Gedichte deutscher und türkischer Autoren wurden von Anush Manukian vorgetragen, auf türkisch und auf deutsch. Dieser Abend hat uns alle kulturell bereichert und vergrößert das Verständnis füreinander.

> Engel der Kulturen

Das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Sprache und Religion wurde in dem Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ zum Ausdruck thematisiert, das von zahlreichen Kitas, Schulen, sozialen Gruppen, kulturellen Einrichtungen und von vielen Bürgerinnen und Bürgern Würselens unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Arno Nelles durchgeführt wurde - mit einer Förderung der Kulturstiftung.

 

• Theater & Musical

> Neue Technik für Theater- und Musicalaufführungen

Eine große Anschaffung hat das Gymnasiums der Stadt Würselen für künftige Veranstaltungen getätigt. 12 Funkmikrofone samt Sendern und einem Mischpult wurden erworben. Die jungen Schauspieler und Sänger von Theater und Musical können diese fest am Kopf tragen, die Qualität von Aufführungen wird wesentlich verbessert. Die Kulturstiftung Würselen hat diese Investition finanziell unterstützt.

> Theaterworkshop

Kinder im Grundschulalter konnten in den Sommerferien 2013 an einem Theaterworkshop teilnehmen, der von der Kulturstiftung gefördert wurde. Unter Anleitung von zwei Dozentinnen lernten sie, zu improvisieren und zu spielen, Kostüme zu kreieren und Kulissen zu malen. So entstand in nur einer Woche ein eigenes Theaterstück, das im Alten Rathaus aufgeführt wurde. Eltern, Freunde und natürlich die Kinder selbst waren begeistert.

> Totentanz mit Kaiser Karl

Die Aufführung "Totentanz mit Kaiser Karl" war ein instrumental-szenischer Reigen - symbolisch auf Episoden aus dem Leben von Karl bezogen in Anlehnung an „Memento mori“. Das Publikum wurde auf eine skurrile Reise durch die Zeit geschickt, eingerahmt von der „Fanfare für Aachen«. 5 Aachener Instrumentalisten und Tänzer symbolisierten Szenen aus dem Leben Karls oder auch von jedermann. Die Kulturstiftung förderte dieses Stück.

> Ganz schön blöd - Theater für Kinder

Ein Theaterstück, dass Unterhaltung und Aufklärung gegen sexuellen Mißbrauch und Gewalt in den Medien miteinander verbindet, zeigte der Kinderschutzbund Würselen mit Unterstützung der Stiftung.

• Ausstellungen

Inzwischen hat die Stiftung mit Kooperationspartnern eine große Anzahl von Ausstellungen zur bildenden Kunst bzw. Fotografie gefördert, u.a.:

• Marlies Knops (Maastricht)

• Künstlergruppe "Atelier" (4 Ausstellungen)

• Gerdine Duijsens (Utrecht)

• Gerda Laufenberg (Köln)

• Christian Walter (Wegberg) im Medizinischen Zentrum (Krankenhäuser in Bardenberg und Würselen).

• "Papierkunst" mit Elke Buschmann, Renate Fischer, Ingrid Golz und Angela Mainz

• "Kunst - Handwerk - Design" (Gruppenausstellung mehrere Künstler/Kunsthandwerker

• Drei Fotoausstellungen:  "Boatpeople" von Bettina Flitner, "Mein Cuba" von Michael Horbach und die Aussrtellung "Sichtweisen" des Fotozirkels Klick..

• Walter Schwartz (Würselen 1941 - 2011)

• Selma Meerbaum (Biografische Ausstellung zu einer jüdischen Dichterin (1924-1942), deren Werke heute zur Weltliteratur gezählt werden

Eine weitere Ausstellung galt den Ereignissen des 1. Weltkrieges. Humor kann auch eine Waffe sein. Der Einfluss der Karikaturen während des ersten Weltkriegs war enorm. Es gab es kein Fernsehen, kein Internet und keine sozialen Netzwerke. Es waren Karikaturen und andere spöttische Zeichnungen, die die öffentlichen Meinungen beeinflussten und formten. Wir danken dem Projektkoordinator "Kulturelle Aktion und Präsenz" in Eupen, dem "European Cartoon Center" in Kruishoutem und dem "Centre culturel de Welkenraedt - Forum des Pyramides.

• City- und Kulturfeste

Darüber werden viele Menschen noch oft reden: Bereits sechs Mal hat die Kulturstiftung für das Würselener City- und Kulturfest ein Programmgestaltet. Rund um das Kulturzentrum Altes Rathaus und auf der Kaiserstraße sorgen wir für viel Zauber und Atmosphäre. Zusätzlich haben wir am Vorabend auf dem Morlaixplatz ein Auftaktkonzert organisiert. Diese Aktivitäten stärken nicht nur das kulturelle Leben der Stadt, sie sind auch wichtig für das Stadtmarketing. 2014 und 2016 wurde das Frühlingsfestes in Broichweiden gefördert.

> KinderKulturTage

Zum 25-jähriges Jubiläumdes Kulturzentrum Altes Rathaus hatten sich das Kulturbüro der Stadt Würselen, die Stadtbücherei und die Kulturstiftung zusammengesetzt und ein spannendes Programm für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Den Start machte das "Taschenlampenkonzert auf der Burg Wilhelmstein, für viele Kinder ihr erstes "Live-Konzert". Spaß gemacht hat der Spiele-Tag für die ganze Familie im Alten Rathaus. Die Besucher erwartete eine abwechslungsreiche Mischung an Brett- und Kartenspielen sowie eine Spieleverlosung. Es gab eine Ausstellung „Zeichnen für Kinder“ und damit zusammenhängend einen Kunst-Workshop. Spannend waren auch die „Offene Lesenacht“ und die musikalische Lesung mit Paricia Prawitt zu “Ritter Rost und die Zauberfee“. Insgesamt kamen mehrere hundert Interessierte zu den Programmpunkten.

• Klassik-CD's und Film DVD's für Kids

Zwei neue Highlights für die Stadtbücherei Würselen hat die Kulturstiftung Würselen ermöglicht. Es sind 10 preisgekrönte Kinderfilme auf DVD und 12 CDs mit klassischen Meisterwerken in kindgerechter Bearbeitung angeschafft worden, dazu noch eine CD, die alle Instrumente eines Orchesters vorstellt.

• Ferienkunstangebote für Kinder

Viel Spaß hatten Kinder beim evangelischen Familienzentrum "Sonne, Monde und Sterne", wi inzwischen drei Ferienangebote von unserer Stiftung gefördert wurden.  Ferienspiele mitmachten und dabei auch die Kunstakademie Würselen besuchten. Bei "Indianerwelten" gab es eine Zusammenarbeit mit der Kunstakademie, beim "Theaterpuppenbau" mit der Barockfabrik Aachen. Bei "Römerwelten" lernten die Kinder u.a., wann und wie Römer in Würselen gelebt haben.

 

Jährlich mehrmals führt die Kunstakademie im Rahmen des Kinder- und Jugendprojektes "YouCULT" (Herzogenrath und Würselen) Kunst-Ferien-Aktion durch. Diese Maßnahme wurde auch von der Kultustiftung unterstützt. Bereits im Sommer 2013 gab es drei Wochen Kunstangebote in der Kunstakademie. Als Förderer unterstützten neben der Stiftung der LIONS Club Würselen, die Tafel und Wir in Würselen diese Maßnahme. Die Betreuung erfolgte ganztags, so dass die Kinder betreut waren, auch wenn die Eltern beruflich eingebunden waren.

Generationenübergreifend: Hand in Hand

Der Wunsch nach Bewegungsgeräten für ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen im öffentlichen Raum war ein Ergebnis des Diskussionsabends mit einer interessierten Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, die sich 2012 im Alten Rathaus trafen. Mehrere Vorschläge wurden erarbeitet. Die Studierenden haben unter der Leitung von Professor Gorin von der Hochschule Niederrhein für den Standort Lindenplatz in Würselen solche Bewegungsgeräte konzipiert. Die Pläne wurden in einer Ausstellung vorgestellt. Das generationsübergreifende Projekt „Hand in Hand“ endet mit der Präsentation der Ergebnisse.

• Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Zentrum

Zwei Ausstellungen und zwei Konzerte - das ist die erste Bilanz der  Zusammenarbeit zwischen der Kulturstiftung und dem Medizinischen Zentrum der Städteregion. Das Ziel: Das kulturelle Angebot bereichert die Patienten und das Personal, für das MZ selbst erweitert sich das positive Image der beiden Häuser in Würselen und Bardenberg.

• Junges Orchester der Kulturstiftung Würselen

Ein Projekt, dass hoffnungsvoll begann, aber letztlich nicht zum Erfolg führte, war das "Junge Orchester der Kulturstiftung Würselen. Mit hohem Engagement arbeiteten Hans-Günter Leuchter, Bettina Herbst, Bernhard Wiesemann und Dalia Schröder am Aufbau eines Orchsters. Leider konnte die notwednige Zahl von Teilnehmern letztlich nicht erreicht werden. Dennoch wurden zwei kleine Konzerte gespielt, die uns allen viel Freude gemacht haben.