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100 Jahre Frauenwahlrecht 07/2018 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Bereits im 19. Jahrhundert kämpften Frauen um ihr Stimmrecht. Erst im November 1918 wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland durchgesetzt. Wer waren die ersten Frauen, die in Bardenberg, Broich, Weiden und Würselen dieses neue Recht nutzten und sich in Räte und Ausschüsse wählen ließen? Dieser Frage geht eine Projektgruppe der Geschichtswerkstatt Würselen nach, initiiert von Silke Tamm-Kanj, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Würselen...


Derzeit suchen die Mitglieder dieser Projektgruppe nach Fotos und biografischen Angaben von über 30 Frauen. Im Dezember sollen diese Frauen in einer Broschüre vorgestellt werden, zudem wird ihnen eine Ausstellung gewidmet. Untersucht wird der Zeitraum von 1919 bis 1933, als die Naitionalsozialisten die Demokratie in eine Diktatur umwandelten und es keine demokratischen Wahlen mehr gab.

Die Kulturstiftung Würselen fördert dieses Projekt.

Haben Sie Interesse, der Projektgruppe mit Hinweisen und Fotos zu helfen? Dann schauen Sie sich » HIER die Details an.

Projekt "Kulturnetz" ist beendet 07/2018 : Aktuelles

Acht Jahre lang haben wir die Seite www.kulturnetz-wuerselen.de gestaltet. Insgesamt 6.000 Termine wurden eingestellt zu Kulturveranstaltungen in unserer Stadt. Über 60 Vereine und Gruppen haben wir vorgestellt, ein einzigartiges Netzwerk. Dafür haben wir auch einen Landespreis gewonnen. Nun ist die Seite vom Netz...


Jetzt hat die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) für uns große Konsequenzen. Mit den über 60 Vereinen, Gruppen und Organisationen müssten wir nun für das Erheben, Speichern und Verarbeiten personenbezogener Daten eine eigene Rechtsgrundlage schaffen. Denn fast alle sind keine Mitglieder der Kulturstiftung. Bei weiteren Veranstaltern, die sporadisch in Würselen auftreten, müsste dies in jedem Einzelfall zusätzlich stattfinden. Ebenso bei jeder Änderung im Vorstand der jeweiligen Vereine.

Insgesamt wäre das Konzept der Vernetzung und Veröffentlichung also nur mit einer sehr aufwändigen laufenden Datendokumentation aufrecht zu erhalten. Für all dies haben wir keine personellen Ressourcen. Die Seite wurde von einer Person alleine aktualisiert. Die intensive Pflege der Seiten - mehrere Stunden wöchentlich über acht Jahre hinweg - war eine „Mammutaufgabe“, die mit dem Ausscheiden des Vorstandes aus dem Amt am Ende dieser Wahlperiode ihr Ende findet.

Einige von Ihnen haben uns bei der aufwändigen Arbeit immer mit Veranstaltungshinweisen unterstützt. Wir danken Ihnen herzlich für diese gute Zusammenarbeit.

Schlaglichter 6 07/2018 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Die sechste Ausgabe des Heimatmagazins "Schlaglichter" ist fertig. Das neue Heft wird am Freitag, dem 6. Juli 2018 um 18 Uhr im Kulturzentrum Altes Rathaus vorgestellt. Erzählt wird die Baugeschichte des über 200 Jahre alten Herrensitzes Ksiersruh. Das Heft erscheint zeitnah zur Fertigstellung der Restaurierung dieses geschichtsträchtigen Hauses...


Bei der Vorstellung spricht der Autor Norbert Lynen über seine Arbeit. Der Investor, dem wir die Restaurierung und neue Nutzung des Gebäudes verdanken, ist Franko Neumetzler. Herr Neumetzler wird über die Restaurierungsarbeiten und die geplante Verwendung des Gebäudes berichten. Herr Neumetzler sponsert das neue Heft, dafür sagen wir herzlichen Dank.

Anschließend gibt es erste Details zum kommenden Heft Schlaglichter, das wir für den Herbst 2018 vorgesehen haben. Wir berichten über die Arbeit des Geschichtsvereins "Geschichtswerkstatt Würselen e.V.", der zusammen mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Würselen an einer Broschüre und Ausstellung zum Thema "100 Jahre Frauenwahlrecht" arbeitet.

Jede Besucherin/ jeder Besucher kann sich zudem ihr persönliches Exemplar des neuen Heftes "sichern". Erfahrungsgemäß ist die Auflage schnell vergriffen. Kommen Sie also zur Vorstellung des Heftes, die in der Regel nur etwa eine Stunde in Anspruch nimmt.

Veranstalter: Kulturstiftung Würselen in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Würselen e.V. und dem Kulturarchiv Würselen

Veranstaltungsort: Kulturzentrum Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, 52146 Würselen

Eintritt frei, wir bitten um eine angemessene Spende für die Herausgabe weiterer "Schlaglichter" Ausgaben.

Die Kulturstiftung Würselen hat einen Theaterwochenendworkshop gefördert. Lesen Sie den Bericht der Veranstalterinnen von Türöffner e.V.: "Im Juni fuhr der Türöffner e. V. wie geplant mit einer Gruppe von 34 Teilnehmerinnen nach Wermelskirchen in das Seminarhaus „Gut Alte Heide“. Das Wochenende wurde intensiv für die Proben zur Theateraufführung im Oktober 2018 genutzt. Bereits seit Anfang des Jahres fanden an Nachmittagen stundenweise und an einigen Samstagen ganztägige Treffen statt, in denen ein eigenes Theaterstück zu verschiedensten Themen aus dem Leben der Frauen entwickelt und geschrieben wurde....

 


Die inhaltliche Vorarbeit leisteten wir, Pelin Yigit und Catrin Renzelmann, als Vertrauenspersonen der Frauen und entwickelten mit ihnen gemeinsam das Grundkonzept für das Theaterkonzept. Geflüchtete Frauen, aber auch Zugewanderte, die länger in Würselen leben sowie deutsche Frauen haben dazu Erlebnisse geschildert. Mit Hilfe der Autorin Sabine Blazy und der Schauspielerin Anush Manukian erfolgt derzeit die Umsetzung der gesammelten Ideen zu einem Theaterstück.

Am Wochenende nun war es möglich, über längere Zeiträume intensiv an einzelnen Szenen zu arbeiten. Wir fanden Verbesserungen, die Frauen bekamen hilfreiche Anregungen für die szenische Umsetzung und hatten viel Zeit für theaterpädagogische Übungen. Anush Manukian war dabei eine ausgesprochen kompetente Fachfrau, die empathisch und gleichzeitig zielgerichtet mit den Frauen arbeitete. Eine Gruppe von Frauen nahm erste Arbeiten für das Bühnenbild vor und konnte so ihre kreative-künstlerischen Kompetenzen zeigen und erweitern.

Das Wochenende hat für einen festeren Gruppenzusammenhalt gesorgt. Die Frauen haben sich in einer Umgebung außerhalb des gewohnten Alltags anders kennengelernt. Viele waren ohne ihre Kinder am Wochenende freier für das Zusammensein und das Theaterspiel. Als begleitende Sozialarbeiterinnen hatten wir, Catrin Renzelmann und Pelin Yigit, dabei immer die Interaktionen in der Gesamtgruppe im Blick und begleiteten auch Frauen, die mit den mitunter aufwühlenden und persönlichen Themen eine Ansprechpartnerin und ein Einzelgespräch brauchten. Eigene Fluchtgeschichte, Diskriminierungserfahrungen, erlebte Übergriffe oder frustrierende Erfahrungen in der beruflichen Entwicklung waren Themen, die auch aufwühlten. Im Zuge dessen wurde am Wochenende in der Gruppe beschlossen, welche Themen zur Aufführung kommen sollen und welche nicht.

Die 10 mitfahrenden Kinder wurden von vier Betreuerinnen während der Arbeitszeiten liebevoll betreut. Das hat allen Frauen Raum für die Theaterarbeit gegeben, auch den Frauen, die mit Kindern angereist waren. Auch die wunderbare Essensversorgung war ein besonderes Erlebnis für die Frauen, die im Alltag immer für die Versorgung ihrer Familien zuständig sind. Wir danken der Kulturstiftung Würselen, die mit ihrer finanziellen Unterstützung dieses für alle bereichernde Wochenende möglich gemacht hat!"

Immer wieder holt Bernhard Wiesemann mit seinem Würselener Projektchor Chöre aus anderen Ländern in unsere Stadt. Diesmal wird ein gemeinsames Chorkonzert mit dem bolivianische Gastchor "Entrecanto" (Orquesta Filarmonica de Santa Cruz de la Sierra) vorbereitet, das von der Kulturstiftung Würselen gefördert wird...


Zu einer gemeinsamen Aufführung gelangt berühmten Misa Criolla. Es singen der Würselener Projektchor und der bolivianische Gastchor "Entrecanto" (Orquesta Filarmonica de Santa Cruz de la Sierra). Es spielen Musiker aus Ecuador, Venezuela, Peru und Deutschland, Solisten aus Santa Cruz und Würselen. Die Leitung haben Leitung Isaac Terceros und Bernhard Wiesemann. Außerdem wird von den Gästen ein bolivianisches Programm präsentiert.

Veranstalter: Würselener Projektchor & Entrecanto

Veranstaltungsort: St. Pius, Ahornstr. 12, 52146 Würselen

Termin für das Konzert: Sonntag, 01.07.2018 – 18:00 Uhr

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