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Kreatives Schreiben 02/2018 : Lesen und Literatur

Auch in diesem Jahr wird die Stadtbücherei am Freitagabend, den 2. März 2018, in eine Schreibwerkstatt verwandelt. Der Förderverein Stadtbücherei Würselen organisiert den Workshop "Kreatives Schreiben". Interessierte Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Würselen und des Städtischen Gymnasiums können dabei dabei aktiv werden...


Wie in den Vorjahren leitet die Jugendbuchautorin Sabine Blazy den Workshop. Die Mädchen und Jungen erleben so nicht nur die Begegnung mit einer echten Schriftstellerin, sondern können unter ihrer Anleitung selbst aktiv werden und die eigene Fantasie in Kurzgeschichten ausleben. Wenn die Jury – auch in diesem Jahr unter Beteiligung des Vorsitzenden des Kuratoriums der Kulturstiftung  Dr. Erwin Schulz - die Sieger der Schreibwerkstatt festgestellt hat, werden wir allen Beteiligten Preise und Trostpreise überreichen können – dank der finanziellen Zuwendung durch die Kulturstiftung.

 

Über den Besuch von Mitgliedern des Kuratoriums der Kulturstiftung Würselen konnte sich die Kunstakademie in der Klosterstraße freuen. Kurt Groten, Geschäftsführer der Ambulante Reha Würselen GmbH und Prof. Hans Walter-Staudte, einer der Initiatoren dieser Einrichtung, kamen in das Atelier im Zentrum von Würselen und informierten sich über das Kursangebot für Kinder. Anlaß war eine Spende von 2.500 Euro der Ambulante Reha Würselen GmbH an die Würselener Kulturstiftung. .


 

Hans- Walter Staudte hatte die Anregung gegeben. Wenn die Ambulante Reha Würselen GmbH zu Weihnachten wieder auf Präsente verzichte und stattdessen Geld für einen guten Zweck stiften wolle, solle man diesmal doch an die Kulturstiftung zu denken.

Die Kulturstiftung wird das Geld jetzt für Kinder einsetzen, die Kunstkurse an der Kunstakademie Würselen besuchen wollen, deren Familien aber aus wirtschaftlichen Gründen die Kursgebühren und die Materialkosten nicht bezahlen können. Vorsitzender Achim Großmann erläuterte, dass die Kulturstiftung deshalb ein Stipendienprogramm aufgelegt habe, das diesen Kindern die Teilnahme an Kunstkursen ermögliche.

Bisher seien aus diesem Programm rund 7.500 Euro für Stipendien geflossen, ein Beleg, wie stark dieses Angebot genutzt werde. Kurt Groten und Hans-Walter Staudte waren sehr angetan von den Schilderungen der Dozenten Susanne Mix und Werner Eick über den großen Nutzen, den diese Kinder aus der Teilnahme ziehen. Für viele eröffne sich eine Welt mit neuen Möglichkeiten, das Arbeiten mit Farbe und Pinsel und vielen anderen Materialien in einem kreativen Umfeld mit professioneller Unterstützung führe zu Freude, Selbstvertrauen und fördere Fähigkeiten zutage, die manche Kinder vorher nicht kannten.

Norbert Maubach, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Kunstakademie Würselen unterstrich, dass dieses auf Spenden beruhende Stipendienprogramm sehr wertvoll und unverzichtbar für die Arbeit mit Kindern sei.

Die neuen Kurse beginnen im Februar. Weitere Informationen zum Kurs- und Stipendienprogramm gibt es bei der Kunst-Akademie Würselen e.V., Klosterstraße 7, 52146 Würselen, Telefon 02405 - 42 30 787 oder unter info@kunstakademie-wuerselen.de

Austellung von Fotografien 01/2018 : Ausstellungen

Fotografen aus Würselen und der Region, die im Fotozirkel „Klick“ zusammengeschlossen sind, zeigen ihre Fotos in einer Ausstellung im Kulturzentrum Altes Rathaus. Die Kulturstiftung Würselen fördert diese Ausstellung...Seit Jahren arbeiten sie unter der Leitung von Vladimir Shvemmer an einer Verbesserung ihrer Technik und Fotokunst. Vladimir Shvemmer hat lange in Würselen gelebt und früher in Russland als Prorektor an einer Hochschule u.a. Fotografie unterrichtet.


Gezeigt werden Fotografien von • Marlene Brunner • Gertraude Dörre • Rolf Hirtz • Karl-Heinz Klinkenberg • Andreas Kremer • Franz Mause • Jessica Merete und Vladimir Shvemmer.

Die Ausstellung ist zu sehen im Kulturzentrum Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, 52146 Würselen, und zwar vom 28. Januar bis 18. Februar 2018 jeweils zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei.

Vernissage: Sonntag, den 28. Januar um 11 Uhr im Kulturzentrum Altes Rathaus

Weitere wertvolle Dokumente sind restauriert 01/2018 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Das Foto zeigt den Rest eines alten Kopiars (Dokument) des Gasthauses zu Weiden. Die zwei Folioblätter aus Pergament enthalten Zuwendungen an das Gasthaus und Stiftungen an die Kirche zu Weiden von 1488 bis 1501. Dieses Dokument ist Teil der weiteren Restaurierung von sehr alten Archivalien der Pfarre St. Sebastian...


Die Kulturstiftung hatte es in die Hand genommen, diese wertvollen und heimathistorisch einmaligen Dokumente zu retten. Nach der Restaurierung der Sendgerichtsprotokolle sind jetzt vier weitere sehr alte Archivalien der Pfarre St. Sebastian restauriert worden. Es geht um ein altes Kirchenrentbuch auf Pergament (1488 – 1506), ein Rechnungsbuch (1659 – 1792), ein Einkünftebuch (1634 – 1836) und eine Pergamenturkunde.

Die Schäden waren gravierend. Festgestellt wurden Oberflächenverschmutzung, Feuchteschäden, starker Pergament bzw. Papierabau, Verfärbungen, Fehlstellen, mechanische Schäden und Tintenfraß. Entsprechend aufwändig waren die Restaurierungsarbeiten. Sie bestanden wesentlich aus einer Trockenreinigung, dem Folieren, Wässern, Nachleimen, einer Papierrestaurierung, dem bilden von Lagen, Heften und einem Konservierungseinband. Jetzt bleibt nur noch ein kleiner Rest von weiteren Archivalien, der 2018 angegangen werden soll.

Alles in allem wird die Restaurierung dann rund 24.000 Euro gekostet haben, etwa 10 000 Euro steuert die Kulturstiftung Würselen bei. Diese sehr alten Würselener Archivalien geben uns vielfältige Aufschlüsse über das Leben und die Bewohner in unserer Heimatstadt. Teile davon sind ausgewertet, andere werden derzeit oder in nächster Zeit bearbeitet, um sie der Öffentlichkeit in unserer heutigen Sprache lesbar zu repäsentieren.

Geschichte verstehen - Zukunft gestalten 01/2018 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Historische Spurensuche und der Abgleich mit der heutigen Zeit - das versucht eine Veranstaltungsreihe "Geschichte verstehen - Zukunft gestalten". Die Abschaffung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in den 1930er Jahren führte auch zu schweren Verbrechen. Bei der Veranstaltung am 19.1.2018 wird über das Schicksal der Würselener Bürgerin Rosa Schillings informiert...


Die Reihe klärt auf und versucht, das Gespräch unter den Generationen zu beleben. Die Frage ist auch: Ist unsere heutige Demokratie gefestigt oder latent gefährdet. Junge Wissenschaftler und Zeitzeugen tragen diese Reihe. Sie wendet sich an die jüngere Generation ebenso wie an die älteren Menschen, die Erfahrungen aus der früheren Zeit mitbringen.

Veranstalter ist die VHS Nordkreis Aachen in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Baesweiler.

Die Kulturstiftung Würselen fördert diese Veranstaltungsreihe.

 

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