Seite 1 von 6   »

Wolfgang Kohl & Jin-Sook Chun 09/2017 : Bildende Kunst

Die Kulturstiftung bereitet derzeit eine Ausstellung mit Holzskulpturen von Wolfgang Kohl (Kohlsdscheid) und Bildern der koreanischen  Künstlerin Jin-Sook Chun (Köln) vor, die Ende Oktober im Kulturzentrum Altes Rathaus eröffnet wird. Mehr darüber erfahren Sie demnächst auf dieser Seite...


Jin-Sook Chun, geboren 1971 in Seoul, Süd-Korea, lebt in Köln, Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin bei Prof. Anzinger (2003)

Wolfgang Kohl, geb. 1950 in Aachen, lebt in Herzogenrath-Kohlscheid, Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler, zuletzt Studienleiter der Akademie für Gestaltende Handwerke, Gut Rosenberg, Aachen

Die Kulturstiftung Würselen ist Kooparationsparnter bei einem Konzert auf Burg Wilhelmstein. Manfred Leuchter, Musiker, Komponist und Tonmeister bereist seit Jahrzehnten die Welt mit seinem Instrument: dem Akkordeon. Dabei kommt es für den musikalischen „Global Player“ immer wieder zu Begegnungen, aus denen dann oft spannende Projekte entstehen. In diesem Jahr hat er wieder Künstler zu einem gemeinsamen musikalischen Abend auf der Freilichtbühne eingeladen, die er bei diesen Reisen kennengelernt hat...


Die kürzeste Anreise hat sicherlich Antoine Pütz. Der niederländische Bassist hat schon bei vielen Produktionen von Reinhard Mey mitgespielt und war häufig musikalischer Begleiter von Manfred Leuchter u.a. auch auf der Freilichtbühne. Aus Italien wird Andrea Piccioni auf der Burg dabei sein. Er ist einer der berühmtesten italienischen Tambourin und Rahmentrommler und hat schon u.a. mit Bobby McFerrin zusammengearbeitet.

Der Syrer Feras Sharestan begeleitet die Band auf der Quanun, einer orientalischen Kastenzither. Ebenfalls aus Syrien stammt der Saxophonist Basel Rajoub. Und schlussendlich wird der Klarinettist Mohamed Nahem, der in Paris lebende Palästinenser und häufiger musikalischer Wegbegleiter von Manfred Leuchter, dabei sein.

Es wird ein Abend voller besonderer Eindrücke und Stimmungen – ein Abend, wie für die Burg geschaffen.

Veranstalter: » Burg Wilhelmstein in Kooperation mit der Kulturstiftung Würselen

Veranstaltungsort: Burg Wilhelmstein, An Wilhelmstein, 52146 Würselen-Bardenberg

Online-VVK: (inkl. aller Steuern, Ticket- und Bearbeitungsgebühren) Freie Platzwahl 32,00 € » Tickets

Romeo & Julia 06/2017 : Theater

Theaterspielen wird am Gymnasium der Stadt Würselen großgeschrieben. Nachdem die Kulturstiftung schon bei der Ausstattung mit Kopfmikrofonen half, unterstützt die Stiftung jetzt auch das aktuelle Theaterstück, eine eigene moderne Interpretation des wohl berühmtesten Theaterstücks der Welt, „Romeo und Julia", erarbeitet. Dabei wurde darauf geachtet, dass der Text so adaptiert und übersetzt wurde, dass Shakespeares Handschrift zu erkennen ist....


Am Samstag und Montag steht die kürzere Variante auf dem Programm (ca. 140 min). Natürlich wird es eine kurze Pause geben. Am Sonntag, 18:30 Uhr, spielen wir die lange Version (ca. 180 min). In dieser zweiten Variante bekommen die Nebenrollen mehr Raum ihren Charakter zu entwickeln. So erhält die Inszenierung neue Facetten und die eine oder andere Figur kann differenzierter interpretiert werden.

In vielen Stunden Arbeit wurde an den Rollen gearbeitet und an Details gefeilt, so dass ein Schauspiel entstanden ist, das das Publikum berührt. Das Ensemble nimmt die Zuschauer auf eine facettenreiche Reise, auf der sich laute Szenen mit Tanz, Geschrei, Prügelei und Messerstecherei mit Momenten der Ruhe, Besinnlichkeit und intimer Zärtlichkeit abwechseln.

Veranstalter: Theaterkurs des Gymnasiums der Stadt Würselen

Veranstaltungsort: Aula des Gymnasiums, Klosterstr. , 52146 Würselen

Einritt: 6 Euro und 2 Euro ermäßigt

Termine:

Samstag, den 1. Juli 19.00 Uhr

Sonntag, den 2. Juli 18.30 Uhr

Montag , den 3. Juli 10.15 Uhr

Weitere Restaurierungen 06/2017 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Nachdem die jahrhundertealten Sendgerichtsprotokolle der Pfarre St. Sebastian aufwändig restauriert wurden, ist jetzt der Auftrag an den Landschaftsverband Rheinland gegangen, weitere wertvolle Archivalien vor dem langsamen Verfall zu retten und zu restaurieren. Das sind eine Pergamenthandschrift (Kirchenrentbuch), ein Rechnungsbuch und ein Einkünfte-Buch...


Das Kirchenrentbuch, von dem 29 Seiten erhalten sind, stammt aus den Jahren 1488 - 1506, die Fragmente müssen dringend gesichert werden, weil das Pergament stark abgebaut ist.

Beim 41 Blatt starken Rechnungsbuch (1659-1792) gibt es eine Oberflächenverschmutzung und Feuchteschaden, das Papier ist stark abgebaut, hinzu kommen Verfärbungen, Tintenfraß, Fehlstellen, mechanische Schäden

Etwa die gleichen Schäden weisen die 95 Seiten des Einkünfte-Buch von 1664-1836 vor.

Neben der Restaurierung erfolgt auch eine Digitalisierung der wertvollen Stücke.

Die drei Bücher sind wunderbare Quellen für die Familien- und Entwicklungsgeschichte Würselens. Peter Bertram hat das Rentbuch bereits einmal aufgearbeitet. Allein dort fand er ca. 500 Personennamen, 16 Namen von Dörfern und Weilern und ca. 100 andere Örtlichkeitsnamen, also Bezeichnungen für Höfe, Häuser, Fluren, Straßen, Wegen, Fluren und Gewässer.

Nachzulesen in Bertram, Peter: Das älteste Kirchentrentbuch der katholischen Pfarre St. Sebastian Würselen in Jahrbuch 2010, Veröffentlichung der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V., S. 167 - 242.

Die Restaurierungskosten werden mit 40 % vom Land NRW bezuschußt, den gesamten Rest trägt die Kulturstiftung Würselen.

 

Heimatmagazin "Schlaglichter" 06/2017 : Kulturarchiv/ Heimatgeschichte

Die Kulturstiftung hatte Ende 2015 die Herausgabe eines Heimatmagazins angeregt. Die Hefte heißen "Schlaglichter" und greifen - reich bebildert bzw. illustriert - Themen der Heimatgeschichte der Stadt Würselen auf. Ein Arbeitskreis von Autoren, die "Geschichtswerkstatt", hat jetzt das vierte Heft fertiggestellt. Es erscheint am 28. Juni 2017...


Im neuen Heft finden Sie Luftfotos, die Bardenberg, Würselen und Broichweiden vor etwa 50 Jahren zeigen. Dann wird die Geschichte der "ersten Würselener" erzählt, die vor etwa 7000 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Würselens siedelten. Die erste demokratische Wahl fand 1848 statt. Damals durften erstmals große Teile der Bevölkerung, auch die Arbeiter, wählen. Eine spannende Geschichte. Um gleiche Rechte mit den Aachenern stritten die Würselener fast immer. Wir zeigen eine Urkunde von 1486, die Erstaunliches festlegte...

Das neue Heft wird am Mittwoch, den 28. Juni um 18 Uhr im Saal des Kulturzentrums Altes Rathaus, Kaiserstr. 36, 52146 Würsewlen, vorgestellt.

Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen. Kommen Sie zur Vorstellung und sichern Sie sich ein Exemplar des neuen Heftes.

Die drei ersten Hefte sind bis auf wenige Einzelstücke vergriffen.

Seite 1 von 6   »